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Wie war das noch ?
Freitagabend 21 Uhr. Das Telefon klingelt bei uns zu Hause. Am Apparat ist Margit. Wenn Margit bei mir anruft, habe ich entweder was vergessen oder an etwas nicht gedacht. So auch diesmal. Ich sollte doch den Artikel zum Staffenltriathlon in Kell am See schreiben. Der war am 04.09.04. Nebenbei erwähnt Margit noch, dass am Samstag Redaktionschluss ist. Uff, jetzt aber Beeilung.
Das ist eine schöne Überleitung, um von meinen Nachlässigkeiten abzulenken, denn Beeilung war in diesem Jahr auch unser Mannschaftsmotto beim Staffenltriathlon. Besonders gut gelungen ist dies unserer Damenmannschaft, die einen sensationellen 2. Platz belegt hat. Claudia Dahlem beim Schwimmen, Margit Malburg beim Radfahren und schließlich Carmen Werkhausen beim Laufen krönten die geschlossene Mannschaftsleistung mit dem Podiumsplatz. Besonders erwähnenswert: für Carmen war es der erste Start beim Staffeltriathlon! Übrgens, ebenfalls ihr Debüt gaben in Kell: Catrin Thieltges, Mario Spitzner und Marcel Sihr.
Neben den Neulingen waren auch wieder die "alten Hasen" am Start. Es hat ja inzwischen Tradition, dass Margit jeden, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist, mit nach Kell zum Staffeltriathlon schleppt. Und sein wir mal ehrlich: da wartet, doch jeder von uns das ganze Jahr drauf. Deshalb ist auch jeder, der nur irgendwie Zeit hatte und sich Bewegen konnte, dem Aufruf der "Chefin" gefolgt. So wundert es nicht, dass wir mit 6 Mannschaften starten konnten. Alle haben toll gekämpft, aber besonders ins Zeug geschmissen haben sich dieses Jahr unsere Walker: Agnes und Heinz Thielen, Hans Klären und Hans-Peter Alt haben in Kell die vorderen Pätze unter sich ausgemacht und mal wieder eine Gala-Vorstellung abgeliefert. Sowohl auf der Strecke, als auch nachher beim Feiern.
Ich selbst war in diesem Jahr zum fünften Mal am Start. Es ist festzustellen, dass meine Mannschaftskollegen Matthias und Reinhard jedes Jahr schneller werden. Leider fallen wir aber in der Mannschaftwertung jedes Jahr weiter zurück. Böse Zungen behaupten, das läge daran, weil meine Leibesfülle bedrohlich zugenommen habe. Da kann ich ja nur sagen: "Na und? Ein Wettkampf wird im Kopf entschieden und nicht im Bauch".
Ich freu mich schon auf das nächste Jahr, wenn wir hoffentlich wieder alle gesund und fit gemeinsam nach Kell am See pilgern. Dann schtreib ich über diejenigen, die ich in diesem Artikel nicht alle erwähnen konnten, obwohl es alle wirklich verdient hätten. Und Margit, äh - kannst du mich dann früher an den Artikel erinnern ?
Herbert Müller
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