Hier ein Bericht von Reinhard Habichtsberg über den diesjährigen
Staffeltriathlon in Kell, der am 06. September 2003 stattfand.

Reinhards Homepage: www.rhabichtsberg.de

Sieben Teams – Zwei Kästen Bier...

 

... so könnte das Motto der Lauf- und Walkingabteilung des SV Hetzerath lauten, wenn es um die Teilnahme am Staffeltriathlon geht. Margit Malburg hat es mal wieder geschafft, Klein und Groß, Familien und Freunde, Aktive und Amateure zu mobilisieren. Aber sie hatte auch leichtes Spiel, weil dieser 8. Staffeltriathlon in Kell am See ein echtes Highlight unter den Volkssport-veranstaltungen darstellt. Und natürlich liegt das nicht nur an dem Kasten Bier, der für je drei Teams pro Verein ausgeschrieben ist. Die Hetzerather stellten dies Jahr 1 Frauenteam (Schwimmen: Kela Harpa, Radeln: Susanne Kön, Laufen: Margit Malburg), 2 Familienteams (Familie Dahlem: Jana, Ralf, Claudia; Famile Lindenthal: Katrin, Gernot, Kai Uwe) und 4 Vereinsteams (Hetzerath 2: Matthias Schmitz, Patrick Madert, Herbert Müller; Hetzerath 3: Daniel Alt, Andreas Bernard, Jürgen Roos; Hetzerath 4: Reinhard Habichtsberg, Thomas Müller, Gerhard Becker; Hetzerath 5: Klaus Knoll, Kevin Zimmer, Jeff Bode. Reihenfolge immer Schwimmen, Radfahren, Laufen). Zu bewältigen waren für die Vereinsteams 200 m Schwimmen quer durch den Keller See, 18 km Radfahren meist auf Feld- und Waldwegen und 5 km Laufen, ebenfalls auf Feld- und Waldwegen. Für die Familen- und Frauenteams sind die Schwimm- und Laufstrecken gleich, die Radfahrstrecke ist um 7 km kürzer, also 11 km. Der Reiz dieser Veranstaltung liegt natürlich in der Gemeinschafts-leistung des Teams, die durch den intensiven Einsatz in der jeweiligen Einzeldisziplin erreicht wird. Besonders in den Wechselzonen ist echte Action angesagt.

Gestartet wird die Veranstaltung mit dem Schwimmen: Drei der Hetzerather Schwimmer (Matthias, Daniel und Reinhard) stürzten sich zum Einschwimmen schon 20 Minuten vor dem Start in die kalten Fluten und schwammen die Wettkampfstrecke erstmal in der entgegengesetzten Richtung ab. Leider etwas zu früh, denn das Wasser war doch ziemlich frisch, so das es beim Warten auf das Startzeichen doch recht kalt wurde. Als endlich der Start erfolgte, brodelte das Wasser und man musste sich in Acht nehmen, nicht einen (sicher ungezielten) Tritt oder Faustschlag abzubekommen. Jedenfalls kamen alle Schwimmer gut am Radlerstart an und konnten ihre Partner auf die Strecke schicken (obwohl der eine oder andere Probleme hatte, seinen Partner zu finden). Die Radler sausten los auf eine ziemlich anspruchsvolle Strecke, die durch die Wälder am Keller See führt. Der Untergrund wechselt von weichen Waldwegen zu feinen bis groben Schotterbelägen und auch einigen wenigen asphaltierten Passagen. Für geübte Mountainbiker handelt es sich um eine sehr schnelle Strecke mit einigen Schotterabfahrten, die mit 40 – 50 km/h zu fahren sind. Es gibt sogar einige Bachdurchfahrten, die das Wasser richtig schön spritzen lassen. Neben Geschicklichkeit und Übung ist aber auch Muskelkraft und Kondition gefordert, da es an einigen Stellen auch ganz schön bergauf geht. Die besten Fahrer haben ihren Part nach ca. 30 Minuten erledigt, mittlere benötigen 40 – 50 Minuten bis  sie die Wechselzone für die Läufer erreicht haben. Einer unserer Fahrer (Andreas) hatte leider Pech mit einem Platten schon kurz nach dem Start, er hat Strecke dann per Pedes zu Ende gebracht und den Läufer auf die Strecke geschickt. Die Läufer geben auf den 5 km natürlich nochmal alles, um das Teamergebins vielleicht noch um den einen oder anderen Platz zu verbessern. Unsere Läufer waren nach 20 – 30 Minuten im Ziel. Die Hetzerather Ergebnisse: Fauenteam: 3.Platz 1:01:42, Famile Dahlem: 2. Platz 0:54:18, Famile Lindenthal: 12.Platz 1:03:58, Hetzerath 4: 16. Platz 1:08:02, Hetzerath 2: 24 Platz 1:12:06, Hetzerath 3: 25. Platz 1:12:25, Hetzerath 5: 32. Platz 1:17:02.  Natürlich freuen sich alle über ihre persönliche Leistung, besonderen Spaß macht es aber in Kell immer, weil es ein echtes Gemeinschaftserlebnis für alle Teams zusammen ist. Auch natürlich das gemeinschaftliche Biervernichten (manche haben auch Cola oder Limo getrunken, ich mag es kaum erwähnen oder noch schlimmer: Radler aus der Stubbi-Flasche “brrrrr-schüttel). Nein, ich habe volles Verständnis: Danke unseren Autofahrern. Zum guten Schluss hat dann das Team Hetzerath 4 noch eine Hauptpreis in der Verlosung gewonnen: Ein Wochende mit 6 Personen in einem Landal-Green-Park. Gratulation!